TransINformation

 

 

Mitten im Szenario zwischen „C“ und „U“ wirft so mancher seine Nerven weg. Ja, wir kommen aus dem Staunen nicht heraus, wie wir gespalten werden. Daher möchte ich heute auf zwei ganz spezielle Zukunftskompetenzen eingehen – die Medienkompetenz (als Teil der Reflexionskompetenz) und die Immunkompetenz (als Teil der Salutogenesekompetenz).

 

Intelligenz ist nicht, wieviel Wissen wir haben, sondern wie wir unser Wissen anwenden!

 

Bei beiden geht es um eine Art Prüfung und Integration von fremden Informationen. So wie unser Immunsystem prüft, ob etwas Fremdes integriert werden soll und wie, sollte unser bewusster Teil (Ich) ebenso fremde Informationen genau beleuchten. Es geht nicht nur um Abwehr, sondern auch um eine neutrale Betrachtung, um schlussendlich den Teil in unser System (Weltbild) zu integrieren, der uns etwas Neues transformieren lässt. Und jetzt verrate ich Ihnen ein Geheimnis – unser Immunsystem kann mit unserem Bewusstsein kooperieren! Und das ist unsere größte Chance im Kampf gegen sämtliche Angriffe.

 

FOKUS bringt uns weiter, Breite macht uns sicher.

 

Wir müssen nicht nur transformieren (etwas in eine andere Form bringen), wir müssen lernen, zu TransINformieren! (einen neuen Inhalt geben). Alles, was an uns herankommt – physisch, seelisch und geistig – dient unserer Entwicklung, die wir als unsere transinformative Aufgabe betrachten müssen. Wehren wir alles ab – setzen wir uns in einen selbstgebauten Käfig der Selbsthemmung. Lassen wir alles rein – werden wir uns in Selbstzerstreuung verlieren. Es gilt, die goldene Mitte der Selbstbestimmung zu üben – und das geht nur mit den Herausforderungen, die uns das Leben stellt.

 

Jedes Immunsystem ist ein individuelles, nicht ein universales. Daher reagiert jeder Mensch auf Fremdeinflüsse unterschiedlich. (Und daher kann man auch nicht einen einzigen Heilweg für alle universal vereinheitlichen – das wäre nur für Maschinen zur Reparatur zweckmäßig – und aus dieser Gedankenwelt kommt auch das Übel der derzeitigen Vorgehensweisen).

Wir müssen unser Bewusstsein aufrichten und mit unserem geschärften Denken Vorstellungen über eine gewünschte Integration dieser Herausforderung kreieren. Eine Vorstellung im Detail, wie unser System diese Information von Außen transinformiert und integriert. Unser Immunsystem ist ein unglaublich komplexer Schutzwall, und doch kann er durchbrochen werden, wenn wir unachtsam sind. Trotz aller natürlichen Intelligenz braucht es einen „Heerführer“, der die Selbstheilung anführt und zulässt – uns selbst.

 

Unser Bewusstsein sucht (wie unser Körper auch) die ständige Herausforderung, sonst verkümmert es genauso wie die Muskeln, die wir nicht mehr trainieren. Es will sich an der Erfahrung in der Welt reiben und entwickeln, daraus neue Horizonte entdecken und sich damit stetig erweitern. Die Kreativität in unserer individuellen Lebensgestaltung ist dabei das Organ der Entwicklung, die Normierung jedoch der Weg in die Degeneration.

Eine mutige Vorgehensweise und das damit verbundene Vertrauen in die eigenen Handlungen schaffen eine gesunde Atmosphäre und stärken die Immunkraft eines Menschen enorm. Und sie wirkt noch dazu ebenso auf andere, strahlt also ins Umfeld aus!

 

Lebe, Liebe, Lache. Nimm dir Zeit. Sei du. Tanze im Regen. Schätze den Moment. Sei dankbar. Hab Spaß. Sag die Wahrheit. Nutze Chancen. Lass dir helfen. Sei stolz auf dich. Lache aus tiefstem Herzen. Gib dein Bestes. Lebe großzügig. Singe und Tanze. Trau dich was. Lass dich inspirieren. Umarme die Welt. Genieße Leichtigkeit. Feier ein Fest. Lebe den Moment. Halte deine Versprechen. Glaub an dich. Lass Vergangenes ruhen. Respektiere. Sei gut mit dir. Lass Schweres los. Und genieße dein Leben. (Geburtstagswunsch von einer Mitarbeiterin der Klagenfurter Verkehrsbetriebe!)

Doch wähle klug. Es geht nicht darum, sich blind der Welt zu überlassen, sondern bewusst, nach vorhergehender Prüfung, zu wählen. Nur so kann ein Mensch seine Individualität und sein individuelles Immunsystem stärken und weiterentwickeln.

 

Jede bewusst getätigte Entscheidung schützt unser individuelles Menschsein.

 

Auch im Immunsystem wirkt diese Entscheidung ein und lässt durch die Vorstellung eines Ziels eine Transinformation zu. Durch die gedankliche Auseinandersetzung mit der Welt, einer TransINformation des Fremden mit dem Eigenen und der Ausgestaltung einer neuen menschenwürdigen Idee daraus, die in Folge sozial mit anderen Menschen geteilt wird – entwickeln sich im Gehirn neue Verschaltungen, die die Lebenskraft des Menschen enorm steigern. Durch diese Arbeit erhebt sich ein Mensch immer wieder über sich selbst und wird zunehmend freier. Und diese TransINformation geht hinein bis in jede unserer Zellen – bis in unsere DNA. Wir werden so unser eigener Schöpfer.

 

Menschsein bedeutet, Ideale zu entwickeln und diese in die Welt zu bringen!

 

Bei Krebskranken wurde erkannt, dass sie irgendwann das Fremde einfach übernommen haben, in sich akzeptiert haben, und dadurch sich selbst aufgegeben haben. Anstelle einer gesunden Abwehr entstand eine Duldsamkeit, wodurch im Immunsystem das Tor zu einem unkontrollierten Wachstum geöffnet wurde (Heinz Grill). Der Mensch bricht in seiner Mitte ein, er kann nicht mehr richtig wahrnehmen und ausdrücken und lebt eine scheinbare Realität weiter. Eine äußere Wirklichkeit wird zu einer inneren Wirklichkeit und erzeugt ein falsches Wachstum (R. Steiner)

Unser individuelles Selbst entwickelt sich nur durch Lernschritte – lernen bedeutet, immer etwas Neues zu erfahren und etwas Neues gibt es nur außerhalb des Bekannten. Also müssen wir über die Grenzen des Vertrauten hinausgehen.

 

Wir denken mit dem Kopf und prüfen mit dem Herzen.

 

Unser Bewusstsein steuert bereits die Reaktion unseres Körpers und damit unser Immunsystem (nicht die Körperfunktionen selbst). Danach richtet sich unser Umgang mit und unsere Reaktion auf Nahrung, Hygiene, Umwelt etc. Es hängt damit zusammen, womit wir uns identifizieren. Die Krankheit ist nun der TransINformationsprozess unseres Bewusstseins als Reaktion auf etwas Fremdes, das wir unbewusst eingelassen haben.

 

Krank werden ist keine Schwäche, sondern eine Stärke!

 

Ein Mensch, der sich z.B. als Teil einer KI (Künstlichen Intelligenz) versteht, wird gegen sie keine Abwehr haben. Er wird nicht krank, entwickelt sich aber auch nicht weiter. Ja es kann sogar sein, dass er genau bei jenen Impulsen krank wird, die ihn aus der Symbiose herausholen und weiterbringen würden – da er eine Abwehr dagegen installiert hat.

Die unbewussten Anteile unserer Seele benötigen die pathogenen Keime, um sich mit dem eigenen Schatten auseinandersetzen und ihn bewusst machen zu können. Wir brauchen uns nicht vor Erregern zu fürchten, wir dürfen sie begrüßen als TransINformation unserer Schattenthemen (Psychosomatik). Dabei hilft leider keine List. Es muss schon ehrlich gemeint sein. Ich kenne mindestens 5 Menschen, die sich (unheilbar krank) spontan durch eine Totalveränderung ihres Lebens geheilt haben. Dem ging die Erkenntnis voraus, was sie krank gemacht hat, welchen Schatten sie in ihrem Leben nicht integriert, ja verdrängt hatten und die neue Lebensausrichtung war die Heilung durch Beseitigung der Ursache.

 

Die Außenwelt ist keine Bedrohung, sondern eine Herausforderung.

 

Unserer Individualität muss also die (Objektivität der) Außenwelt gegenübergestellt werden, durch die sich die Individualität weiterentwickeln kann. Tut sie das nicht, verarmt sie in ihrer eigenen Subjektivität und wenn das viele Menschen tun, verarmt die Kultur. Der schöpferische Geist geht verloren. Eine KI kann das nicht ersetzen. Nur der Mensch kann ein wiederholendes Prinzip durchbrechen und neu erschaffen. Keine KI kann das. Das Leben ist ein schöpferischer Akt, kein programmierter (Heinz Grill). Sonst lebt man ein Leben in Angst vor dem Leben! Unser Training als Mensch besteht darin, sich mit den Herausforderungen zu konfrontieren. Allerdings auf natürliche Weise, nicht auf künstlich provoziertem Wege.

Und das setzt immer ein Sterben des Alten voraus! Krebszellen sind nicht abgestorbene Fehlinformationen, die unser Bewusstsein als das Eigene ansieht und daher nicht abwehrt. Sie überwuchern die gesunden Zellen und legen das ganze System lahm. Wenn wir das Vorgegebene einfach übernehmen, haben wir den Weg in die Degeneration beschritten. Ein falsch verstandenes Schutzgefühl führt in Isolation und Stagnation und damit in Selbstzerstörung. Das ist nicht das Leben.

 

Die Fähigkeit, eine gute Idee bis in die Praxis zu führen, sie sozialfähig auszudrücken, lässt Seelenkraft entstehen (Heinz Grill)

 

Was gilt es also zu tun?

In die Phänomene der Welt eintauchen, sie ergründen und erforschen, Neues entdecken!

Wir müssen unsere Gedankenkraft, unsere Vorstellungskraft und damit unsere Bewusstseinskraft durch ein Erleben in der Welt stärken und so Immunkompetenz entwickeln!

 

Mit immunstarken Grüßen

Ihre Cornelia Scala-Hausmann

 

 

 

PS:

Der einfachste und direkteste Weg zu einer TransINformation ist der Atem, aber nicht mechanisch, sondern mit gesundenden Vorstellungen. Der Atem zeigt sofort, in welchem Zustand wir sind und kann uns wiederum in einen anderen bringen. Dabei ist ein lebendiges Atmen stärkend, ein mechanisches schwächend. Hier geht es zu einer Anleitung: >> Video Sufi-Atmung

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Lucia Pahr (Donnerstag, 24 März 2022 18:55)

    Hallo liebe Cornelia, vielen dank für´s in Erinnerung rufen der Sufi Atmung. Hab sie früher mit Hotelgästen durchgeführt und werde sie jetzt wieder in meinen Alltag integrieren.

    Wünsch dir eine wundervolle Frühlingszeit mit vielen TransINformationen und einen herzlichen Gruß aus Oberschützen.
    Lucia Pahr

  • #2

    Fiona Jässl (Donnerstag, 24 März 2022 20:44)

    Danke, liebe Cornelia, für diese Anregung des verschiedenen Ein- und Ausatmens mit den inneren Bildern dazu. Fühlte deutliche Entspannung und Müdigkeit verringern.

    Mit herzlichem Gruß von Pflausach oben
    Fiona